Matthias Semmler

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Geboren 1964 in Berlin. Studium der Architektur und Betriebswirtschaft. 1993 Volontariat France 2, 1995 Praktikum TV- Redaktion/Technik bei BPM-TV Berlin. Regieassistent für Theater und Spielfilm. Weitere Assistenzen bei Christoph Schlingensief (Talk 2000, U-3000 und Die 120 Tage von Bottrop) und Timothy Garton Ash (Big Brother – The Stasi von Frederick Baker). 2003 Regieseminare bei Stephen Frears, Anthony Minghella, Andreas Dresen und Tom Tykwer, Drehbuch bei Mogens Ruvov und Thomas Vinterberg.

Eigene Arbeiten als Autor und Regisseur (Auswahl)

  • Revolutionsarchitektur – Immensité et realité (Sachthema, Print, 1987)
  • Der Devitalisator (Prosa, Print, 1998)
  • Objet trouvé (Heterotopie I),  (Kurzfilm 1999, Festival Circles of Confusion Berlin)
  • Prüfobjekte – Globale Schwarzarbeiter (Kurzdokumentation, 2007)
  • Viktoriapark (Heterotopie III), (Kurzfilm 2009, Kurzfilmtage Oberhausen)
  • Viralmarketing – unbekannte Kommunikationsobjekte und ihre Adressaten (Sachthema,2010)
  • Rekonstruktion eines fiktiven Ortes – über die politische Dimension der Altertumsforschung (in Arbeit)

TV- Autor und Regisseur (Auswahl)

  • Fahndungsakte, Akte SAT.1 – Kriminalfälle (1999 – 2002)
  • Narmada Valley Development – Untergang durch Fortschritt (Dokumentation, 2004)
  • Filmhelden in der Diabetesfalle, Berlin-Chemie – B2B Comedyserie (2004-2010)
  • Expedition in die Teufelsschlucht, RBB/KIKA – Dokumentation (2009)
  • Die Actionreporter, Bavaria Entertainment – TV-Serie (2015, 1. Staffel)
  • Im Bauch der Erde, Terra Xpress ZDF (2015)

Weitere Tätigkeiten

Autorencutter (Dramaturgische Montage, Textarbeit und Schnittregie)

z.B. Ein Dorf erwacht – Siebenbürgen und der Prinz (ARTE, 2012) von Friedrich Schuller (Schriftsteller)

diverse Magazinbeiträge für ZDF, 3Sat, Pro7 etc.

Komponist/Arrangeur

Stories of audience engagement (2015), Torino Film Lab/Medienboard Brandenburg

The Animals, Kerstin Cmelka (2016), Cmelka/Bundeskanzleramt Österreich

Fahndungsakte SAT.1

Die Sendung „Fahndungsakte“ zeigte vor allem dokumentarische Kurzfilme, in denen  Straftaten und ihre Umstände so authentisch wie möglich nachgespielt wurden (Reenactment).

Ein Schwerpunkt der Sendung lag darin, Opfer und Zeugen zu Wort kommen zu lassen. Die Authentizität der Szenen wurde durch direkte Zusammenarbeit mit der Kripo, umfangreiche Recherchen und detailgetreue Inszenierung garantiert. Nicht zuletzt hat die Zusammenarbeit mit Prof. Adolf Gallwitz, der für die Sendung als wissenschaftlicher Berater und Profiler tätig war, das hohe kriminalistische Niveau der Sendung ausgemacht.

Auch nach Einstellung des Formats war ich für Ulrich Meyers Sendungen „Akte“ und „Akte Mord“ als Regisseur und Autor für einige Filme über Kriminalfälle tätig.

 Als Beispiel hier mein erster Fahndungsakte-Beitrag über den rätselhaften Feuertod einer jungen Afrodeutschen im brandenburgischen Lehnitz (Sendefassung).


Drei Monate nach der Ausstrahlung unseres Films war der Fall  aufgeklärt.

Ausführender Produzent: Reinhard Schädler / Maxfactory

Kamera: Stefan Thissen

Schnitt: Thomas Dorsch